Poblätzschwände

Trotz idealem Wanderwetter wollte heute irgendwie niemand mitkommen. Na egal, bin ich eben alleine losgezogen.

Startpunkt der Tour war in Schmilka. Direkt an der Grenze ging es zunächst eine ganze Weile bergauf Richtung Großer Winterberg. (Morgen gibt´s sicher einen zünftigen Muskelkater…) 
Unterwegs dann das erste Highlight, die Kipphornaussicht. Die phantastische Aussicht über das Elbtal lässt einen schnell alle Anstrengungen vergessen. Weiter ging es dann auf den Großen Winterberg. Dieser ist mit 556 m NN die zweithöchste Erhebung der Sächsischen Schweiz. (Der höchste Berg ist übrigens der Große Zschirnstein mit 562 m NN.)
Viel zu sehen gibt es da nicht, da der Wald jede Aussicht versperrt. Wegen der ganz netten Gastwirtschaft mit Biergarten ist er trotzdem ein beliebtes Ausflugziel.
Da ich aber heute nicht zum Bier trinken unterwegs war, ging es ohne Pause dann auf der anderen Seite des Berges wieder runter.
Nächstes Etappenziel waren die Poblätzschwände. Hier musste ich mich aber ganz auf das GPS-Gerät verlassen, denn es gibt es keinen Weg oder Pfad dahin. Das hat eigentlich auch einen Grund… so richtig legal darf man da wegen der Kernzone nicht hin. Ok, es war kein Mensch weit und breit zu sehen und ab ging es quer durch die Wildnis. Von der Kante der Wände hat man einen phantastischen Ausblick auf die umliegende Felsenwelt. Also saß ich da ´ne Weile und genoss das Panorama und die Abgeschiedenheit. Herrlich…
Weiter ging es dann über den Reitsteig zum Lehnsteig. Das ist ein recht hubbeliger Pfad aber mit zwischendurch tollen Aussichten auf die Felsen. Über den Wurzelweg und Elbleitenweg ging es zum letzten Ziel des Tages, die Kleine Bastei. Auch hier hat man eine tolle Aussicht in´s Elbtal.
Anschließend ging es dann zum Glück nur noch bergab zurück nach Schmilka.

 

 

 

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