Böhmische Schweiz – Doubice, Schwarzes Tor, Fürst Kinsky Jägersteig, Enge Stiege, Theodorenhalle

Ostersamstag

Um den Trubel in der Sächsischen Schweiz zu entgehen, ging es heute in den östlichen Teil der Böhmischen Schweiz.
Start- und Endpunkt war in dem kleinen Ort Doubice, dem früheren Daubitz.
Zunächst wurde die Kirche und der kleine Friedhof mit einigen alten deutschen Gräbern besichtigt. 
Danach ging es in den Wald zu den Felsen…
Erstes Ziel war das sogenannte Schwarze Tor direkt an der Grenze zwischen Böhmen und Sachsen. Das ist ein Felsentor was ein kleines Bächlein überspannt. In früheren Zeiten konnte man das Tor auf einer kleinen Brücke durchqueren, aber nach dem Krieg hat man überall diese historischen Wege nach Deutschland gekappt. Heute ist hier die Kernzone des Nationalparks die man nicht betreten darf. Na auf jeden Fall sieht man auf der anderen Seite des Tores noch die Reste des historischen Weges. Mich würde ja mal interessieren wo es da langgeht… 😉
Weiter ging es dann Richtung Jungferntanne und Balzhütte. Nächstes „Highlight“ war dann die Enge Stiege. Hier ging es über einige Leitern durch ziemlich enge Felsspalten steil aufwärts in Richtung Theodorenhalle. Das sind einige Felsspalten und Felsentore die in früheren Zeiten an einigen Stellen bearbeitet wurden, um den Aufstieg durch diese Schlucht zu ermöglichen.
Der Rückweg ging dann durch einsame böhmische Wälder. Zum Glück war das Wetter, entgegen der Vorhersage, einigermaßen OK. 

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