Böhmische Schweiz – Prebischtor

An einem Montag wieder einmal ein „Klassiker“ in der Böhmischen Schweiz.
Üblicherweise wird das Prebischtor von den Touristenmassen quasi überrannt. Aber ich dachte mir, im Herbst und an einem Montag sollte nicht so schlimm werden. Es war dann auch nicht ganz so voll…
Startpunkt der Runde war üblicherweise in Hrensko. Von dort ging es ein ganzes Stück immer die Straße Richtung Mezni Louka (Rainwiese) entlang. An den Dreikönigsquellen biegt dann ein breiter Weg in den Wald ab. Kann man vor lauter Hinweisschildern auch nicht übersehen. Diesen Waldweg folgt man leicht ansteigend immer geradeaus. Irgendwann kommt dann eine Spitzkehre, ab hier wird der Weg durch die Felsenlandschaft auch interessanter. Nach ca. 5 km vom Startpunkt in Hrensko hat man auch schon das berühmte Prebischtor erreicht.
Das Prebischtor ist die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas und dementsprechend auch ein wichtiges touristisches Highlight im Elbsandsteingebirge. Auch das 1881 errichtete Gasthaus direkt neben dem Felsentor passt perfekt zur Kulisse.
Zunächst muss man aber Eintritt bezahlen… 
Als erstes ging es auf die Aussichten gegenüber dem Prebischtor. Von hier hat man mehrere tolle Blicke auf das Felsentor und die umliegende Landschaft.
Wieder zurück gab´s ne kurze Rast direkt unter dem Felsenbogen des Prebischtores mit Aussicht weit nach Böhmen.
Nächstes Ziel war nun Mezni Louka (Rainwiese). Über den Gabrielensteig, der direkt am Fuß beeindruckender Felswände verläuft, erreicht man nach ca. 5 km die kleine Ortschaft.
Zunächst passiert man das Hotel direkt an der Straße und dann den Parkplatz. Hinter einem länglichen, flachen Gebäude biegt der Waldweg rechts Richtung Kamenice ab.
Hier geht´s dann immer leicht absteigend weiter. Irgendwann teilt sich der Weg. Hier muss man sich dann rechts halten. 
Bald wurde dann die Kamenice (Kamnitz) erreicht. Ab hier wird der Weg richtig interessant. 
Der Weg führt direkt am Felsen oberhalb des Flusses entlang, teilweise über Stege die an der Felswand angebracht sind. 
Irgendwann erreicht man die Bootsstation der Wilden Klamm, ab hier kommt man nur mit dem Kahn weiter. An der Ausstiegsstelle führt der Weg zur nächsten Kahnfahrt, diesmal in der Edmundsklamm. Durch einen leichten Nebel über dem Fluß hatte es einen mystischen Eindruck. 
Von der Ausstiegsstation war es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt in Hrensko.

 

volle Distanz: 21.03 km
Gesamtanstieg: 539 m
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