Gehackter Weg

Am Sonntag war wieder einmal Wandertag angesagt. Nasskaltes Wetter war der Garant für die Abwesenheit von Besuchermassen in der Sächsischen Schweiz.
Startpunkt, wie so oft, war die Neumannmühle im Kirnitzschtal. Nach wenigen Metern im Großen Zschand ging es dann gleich nach rechts die Spitzsteinschlüchte aufwärts.
Weiter auf dem Knorreweg wurden die beiden Lorenzsteine und das Hintere Raubschloß passiert. Dann erfolgte der etwas spannende Aufstieg durch die Westelschlüchte auf die Bärenfangwände. Oben angekommen hatten wir die tolle Aussicht auf das etwas tiefer gelegene Hintere Raubschloß. Nach kurzer Rast ging es dann weiter Richtung Kleinen Kuhstall. Kurz vor diesem Felsentor machten wir einen kurzen Abstecher abwärts zur Marienhöhle. Zu meinem Erstaunen war hier ein relativ frischer Felsabsturz zu erkennen. 🙁
Gegenüber dem Kleinen Kuhstall erfolgte der Einstieg in den Gehackten Weg. Dieser Weg ist nicht ganz legal und deshalb auch nur schwer zu finden. Man muss aber auch sagen, dass es sich hierbei um einen jahrhundertealten historischen Wanderweg handelt. Na egal, weiter ging es auf diesem Weg abwärts. Leider mussten wir feststellen, dass der nur wenige Tage zurückliegende schwere Sturm gerade hier ganze Arbeit geleistet hat. Mehrmals mussten wir mühselig über umgestürzte Bäume klettern bzw. uns durch´s Geäst kämpfen.
Ok, nach ein bissel Sucherei landeten wir irgendwann auf der bekannten Zeughausstrasse die uns in den Kleinen Zschand führte. Von hier ging es dann zur Felsenmühle und dann über den Flößersteig zurück zur Neumannmühle.
Kaum dort angekommen fing dann auch der Regen an…

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