Von Rehefeld-Zaunhaus zur Wittichbaude

Bei herrlichem Winterwetter ging es am Samstag wieder in´s Erzgebirge.
Start der Runde war in Rehefeld-Zaunhaus. Von dort ging es dann über die nahe Grenze nach Tschechien und weiter auf den Erzgebirgskamm. Leider hatten wir zwischenzeitlich etwas die Orientierung verloren und wir wanderten irrtümlich zu weit Richtung Zinnwald. Unser ursprüngliches Ziel, den 869 m hohen Stürmer (Bouřňák) konnten wir nun aus zeitlichen Gründen nicht mehr erreichen.
Aber egal, auf dem Erzgebirgskamm erreichten wir irgendwann die Wittichbaude. Nach kurzer Stärkung ging es dann weiter nach Moldava. Hier galt dem Bahnhof unsere Aufmerksamkeit. Früher war das ein sehr bedeutender Haltepunkt mit 11 Gleisen, 34 Weichen, zwei Stellwerken und einem Pass- u. Zollamt. Am 07.05.1945  wurde der Zugbetrieb nach Deutschland eingestellt und die Gleise auf der sächsischen Seite teilweise demontiert. Damit war die ursprüngliche Bedeutung der Bahnstrecke hinfällig. Heute macht der Bahnhof und auch die ganze Ortschaft einen eher trostlosen Eindruck.
Über Neu-Rehefeld ging es dann über den 846 m hohen Hemmschuh zurück zum Ausgangspunkt.

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