Gabrielensteigwand

Am Samstag war ich wieder einmal im sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges unterwegs.
Ziel war die Aussicht von den Gabrielensteigwänden bzw. der darauf verlaufende Entenpfützenweg.
Das Wetter war recht mäßig, deshalb waren auch nicht allzu viele Leute unterwegs.
Startpunkt war im Kirnitzschtal an der Neumannmühle. Zunächst ging es durch den Großen Zschand am Zeughaus vorbei bis zum Eingang der Richterschlüchte. Schon fast traditionell ist hier die erste Rast.
Frisch gestärkt ging es dann die Richterschlüchte aufwärts. In der Nacht zuvor hatte es ziemlich stark geregnet, so dass hier die Strecke doch recht aufgeweicht war.
Oben angekommen gab es noch einen kurzen Abstecher zum Krinitz-Grab.
Anschließend ging es ein paar Meter wieder zurück zum Aufstieg in Richtung Fremdenweg. Es muss angemerkt werden, dass die Strecke ab hier eigentlich nicht mehr legal ist. Der Fremdenweg ist zwar ein historischer Wanderweg, aber durch die Festlegung der Kernzone ist das Betreten nicht mehr gestattet. Die Nationalparkverwaltung gibt sich auch große Mühe diese Wege unpassierbar zu machen.
Oben angekommen ging es dann ein ganzes Stück weiter auf dem Fremdenweg Richtung Gabrielensteigwand. Dieser Fremdenweg markiert übrigens die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien.
Einige Zeit später wurde dann die Felskante der Gabrielensteigwand erreicht. Hier gibt es einige tolle Aussichten auf die Felsenwelt der Flügelwand und des Großen Prebischkegels.
Nach etwas Sucherei wurde dann auch der Abstieg durch die Schwarze Schlüchte gefunden. Hier ging es dann buchstäblich durch die weglose Wildnis abwärts.
Irgendwann wurde dann wieder der Weg durch den Großen Zschand erreicht und es ging dann wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Neumannmühle.

Kommentar verfassen